„Eifel-Blicke
in Berlin“
NRW-Eifel
wurde ausersehen, ganz Nordrhein-Westfalen auf der Grünen Woche 2012 zu
repräsentieren - Schwerpunktthema „Ehrenamt“ – Vorbereitungen mit 250 ehrenamtlichen
Akteuren laufen auf Hochtouren– Pressekonferenz
zum Auftakt fand am Dienstag, 27. September, im Wasser-Info-Zentrum Heimbach statt
– Hubert vom Venn organisiert als Regisseur und Moderator Bühnen- und Showprogramm
– Mechernicher Traditionsunternehmen Schäfer-Reisen bietet Kurzreise vom 19.
bis 21. Januar ab 210 Euro an
Eifel/Heimbach - Die Internationale Grüne Woche (IGW) ist
die weltweit größte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Jedes
Jahr im Januar zieht sie 400.000 Besucher, 1.500 Journalisten und ein breit
interessiertes internationales Fachpublikum nach Berlin. Auch die Einrichtungen
der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer aus der ländlichen
Entwicklung stellen bei der IGW in Berlin ihre jeweils neuen Aktivitäten vor.
Zur Präsentation
des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Grünen Woche lädt der
NRW-Landwirtschaftsminister jedes Jahr eine besonders vorbildliche Region des
Landes ein. Diese Ehre wird im Jahr 2012 der LEADER-Region Eifel zuteil. Der zu
Nordrhein-Westfalen gehörende nördliche Eifelteil wird vom 20. bis 29. Januar
2012 das Land NRW offiziell mit einem Messestand und weiteren Aktionsbausteinen
auf der Internationalen Grünen Woche vor großem und prominentem Publikum
präsentieren.
Hürtgenwalds
Bürgermeister Axel Buch, Vorsitzender der LEADER-Region Eifel, fasste die Schwerpunkte
des Messeauftrittes in einer Pressekonferenz im Wasser-Info-Zentrum Heimbach
zusammen: „Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement machen unsere Dörfer erst
lebenswert und werden auch durch den demographischen Wandel in Zukunft eine
immer wichtigere Rolle spielen. Wir wollen in Berlin zeigen, dass die Eifel in
dieser Hinsicht viel zu bieten hat und hervorragend für die Zukunft aufgestellt
ist.“
Das soll vor allem
dadurch gelingen, indem möglichst viele Menschen aus den 15 beteiligten
Kommunen mit in die Bundeshauptstadt reisen. „Wir hoffen, dass 1.000 Personen
die Eifel vertreten. Es ist eine einmalige Chance für Ehrenamtler aus Vereinen
und allen kulturellen Bereichen, die ganze Vielfalt der Eifel zu präsentieren“,
sagte Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns vor den Medienvertretern.
Um interessierten
Bürgern die Reise nach Berlin problemlos zu ermöglichen, wurde für eine
Kooperation das Mechernicher Traditionsunternehmen „Schäfer-Reisen“ ausgewählt.
In Zusammenarbeit mit dem erprobten Reiseveranstalter wird eine attraktive
Kurzreise ab 210 Euro zur „Grünen Woche“ angeboten mit einem Kontingent an
derzeit 500 Plätzen.
Menschen aus der NRW-Eifel sollen so gemeinsam
mit den Akteuren in der Hauptstadt ein besonderes Eifeler „Wir-Erlebnis“ zeigen
und selbst erleben: Auf der „Grünen Woche“, aber auch während des Regionsabends
am gleichen Tag im Hotel InterContinental in Berlin. Nach dem Motto „Eifel-Blicke
in Berlin“ sind Buchungen ab sofort über die Firma Schäfer-Reisen aus
Mechernich möglich: Tel. (0 24 43) 1000, Fax: 98 99 99,E-Mail mlachnit@schaefer-mechernich.de.
Für Axel Buch sind
die gemeinsamen Vorbereitungsaktivitäten der 15 LEADER-Kommunen, der Kreise und
des Ehrenamtes sowie die begleitende Öffentlichkeitsarbeit aber noch wichtiger
als die eigentliche Messezeit in Berlin: „Damit wollen wir das Bewusstsein für
die eigene Region stärken und weitere Aktivitäten der ländlichen Entwicklung
über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg anregen.“
Wolfgang Spelthahn,
Landrat des Kreises Düren, der auch für seinen terminlich verhinderten Amtskollegen
Günter Rosenke (Kreis Euskirchen) und Helmut Etschenberg (StädteRegion Aachen) sprach,
gab sich fest davon überzeugt, in Berlin auf die erhoffte Aufmerksamkeit zu
stoßen.„Man ist in Berlin neugierig auf
diesen westlichsten Landstrich der Republik“, sagte er. Die Zahl der
Übernachtungen in der Eifel sei rapide angestiegen, so Spelthahn. Längst sei es
gelungen, den Abstand zu anderen touristischen Regionen Deutschlands zu
verkürzen. „In Berlin wollen wir nicht nur den Charme der Eifel, sondern auch
den seiner Bewohner `rüberbringen.“
„Die vor einem Jahr
gestarteten Vorbereitungen dazu laufen optimal“, berichtete Alexander Sobotta,
der Manager der Lokalen Arbeitsgruppen der LEADER-Region Eifel. Das bestätigte
auch Renate Scheidt als Sprecherin der Ehrenamtler: „Die Menschen in den
Dörfern sind hochmotiviert und bereit, nicht nur ihre Freizeit zu investieren,
sondern auch Kosten zu übernehmen, um ein lebendiges Zeugnis für die Region und
das Ehrenamt zu geben.“
Neben einem
Messestand wird die Eifel das Bühnenprogramm des NRW-Ländertages am 20. Januar
2012 unter der Schirmherrschaft von NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel
mit rund 250 ehrenamtlichen Akteuren gestalten. Ein kreatives Team aus
Mitarbeitern der LEADER-Kommunen, der Kreise Euskirchen und Düren, der
StädteRegion Aachen und Vertretern des Ehrenamtes bereitet die Bühnenpräsentation
vor. Als Regisseur wurde der Kabarettist, Journalist und Autor Hubert vom Venn
gewonnen. Er will ein buntes Programm mit Chören, Musikern, Sportlern,
Künstlern und Themenexperten aus der Region auf die Beine stellen, das die
„Neue Eifeler Kultur“ ebenso repräsentiert wie uralte Traditionen wie den
Blankenheimer Geisterzug. „Wir haben – wenn auch spät – zu uns gefunden“,
freute sich Hubert vom Venn über das neue Selbstbewusstsein. Vorbei seien die
Zeiten, als dem Eifeler seine Herkunft peinlich war und er diese stets zu
umschreiben versuchte– wahlweise
mit„bei Aachen“, „bei Bonn“ oder „bei
Köln“. Heute würden sich selbst prominente Vertreter der Region stolz dazu
bekennen, aus der Eifel zu kommen.
Einig sind sich
alle Beteiligten darin, auf der Grünen Woche nicht nur bleibende Eindrücke zu
hinterlassen, sondern auch in der Region selbst Positives zu bewirken. „Es ist
auch eine Möglichkeit, dem Wegzug aus den Dörfern zu begegnen. Die Menschen
sollen merken, dass es sich lohnt, hier zu leben und zu arbeiten“, formulierte
Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht die Botschaft, die in den Dörfern
der 15 Kommunen ankommen soll.
Sie wollen die
Eifel nach Berlin bringen: (v.l.) Renate Scheidt, Hubert vom Venn, Günter
Flamm, Axel Buch, Alexander Sobotta, Karl-Heinz Hermanns, Wilfried Pracht,
Peter Boje, Wolfgang Spelthahn, Margit Göckemeyer, Uschi Regh. Foto: LAG Eifel/Renate
Hotse/Agentur ProfiPress
Wilfried Pracht,
Wolfgang Spelthahn und Alexander Buch bei der Vorstellung der Eifeler
Grüne-Woche-Projektes in Heimbach. Foto: LAG/Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Freuen sich auf die
Präsentation der Eifelregion in der Bundeshauptstadt Berlin (von links): Der
Hürtgenwalder Bürgermeister Alex Buch, Diplom-Geograph und LAG-Manager
Alexander Sobotta (LAG = Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Eifel) und
Hubert vom Venn, der Journalist, Kabarettist und Moderator aus der Venneifel,
der das Bühnenprogramm auf der Grünen Woche und den Eifeler Abend im Berliner
Hotel Interconti moderieren soll.
Bei der
Pressekonferenz im Wasser-Info-Zentrum in Heimbach/Eifel. Die Selbstdarstellung
der zum Bundesland NRW gehörenden nördlichen Eifel als vorbildlich für ganz
Nordrhein-Westfalen ist auch ein Erfolg für die gesamte, die
grenzüberschreitende, die internationale Eifelregion, die von der
Zukunftsinitiative Eifel repräsentiert wird, zu der neben dem
nordrhein-westfälischen Teil auch die rheinland-pfälzische Eifel sowie die zu Belgien
(Deutschsprachige Gemeinschaft) und zu Luxemburg gehörenden Eifelteile gehören.